Aktuell ist ein sehenswerter Film über Leibniz im Kino. In unserem Buch Geschichte Erkenntnis Fortschritt haben wir ihn aus seelischer Sicht portraitiert. Hier ein Auszug aus den Antworten der Quelle zu diesem Universalgenie:
»Gottfried Wilhelm Leibniz war ein Mann der Tat. Ein Mann der Tat in der Hinsicht, dass er alles, was ihm in den Kopf kam, unbedingt auch umsetzen und für die Menschheit nutzbar machen wollte. Deshalb machte er auch viele Erfindungen.
Er war von einem Geist, der einen unmittelbaren Anschluss an den seelisch-geistigen Kosmos hatte. Es ist alles nahezu ungefiltert in sein Gehirn eingeflossen – er wurde quasi von morgens bis abends mit Ideen geradezu beschossen. Dies machte es ihm unmöglich, ein ›normales‹ Leben zu führen, das heißt, verheiratet zu sein, eine Familie zu haben und Kinder zu erziehen, oder einen gewissen gesellschaftlichen Umgang zu pflegen in dem Sinne, dass er auf Veranstaltungen und Treffen jeglicher Art auftauchte.
Sein mönchisches Dasein resultierte also aus dieser enormen Geisteskraft, die anders gar nicht gebündelt werden konnte als im Rückzug und im permanenten konzentrierten Verarbeiten dessen, was an Impulsen bewusst und unterbewusst in Leibniz aufschien. Für Leibniz war es zeitlebens schwer zu fassen, woher dieser Gedankenstrom kam und auf welche Art er in ihm auftauchte. Auch vermochte er noch nicht zu unterscheiden, was davon seelische Inspiration war und was davon ihm aus der geistigen Welt zufloss.
Der Mann war wie eine Antenne in den kosmischen Raum
… Leibniz verfügte neben seiner Offenheit für Ideen aus der geistigen Welt sogar über die außerordentliche Fähigkeit, die Gedanken anderer inkarnierter Seelen anzuzapfen. Sein Geist, sein Gehirn, tat dies unbewusst, ohne es zu merken und ohne, dass er diese Inspirationen zuordnen konnte. Zudem war sein seelisches Bewusstsein so hoch entwickelt, dass es Zugriff auf seelische Erkenntnisse aus vielen Inkarnationen hatte. Dieser Mann war vergleichbar einer Antenne, die weit in den kosmischen Raum hineinreicht.
Leibniz verfügte darüber hinaus über eine außerordentlich hohe Intelligenz, die es ihm ermöglichte, die Wissenschaften seiner Zeit zu studieren und zu verstehen sowie viele Sprachen zu lernen. Dies ermöglichte ihm wiederum, mit geistigen Größen aller Art im Austausch zu sein. Weiterhin lebte er in einem gesellschaftlichen Umfeld, das ihm all dies materiell und mit geistiger Freiheit ermöglichte. Hier kulminierte also alles, was nur kulminieren konnte.
Wir sehen in Leibniz also ein großartiges Beispiel des Zusammenspiels verschiedener Komponenten: 1. das geistige Wissen, das in der Welt geschaffen wird, das in der Welt ewig bleibt und so auch immer wieder abgerufen werden kann; 2. die seelische Inkarnationsreihe und 3. ein Gehirn, das mit einer enormen Intelligenz ausgestattet war. Wobei wir sagen möchten, dass es sich hier weniger um soziale als mehr um wissenschaftlich-theoretische Intelligenz gehandelt hat.
Seine Seele kannte viele Kulturen
Die Seele von Gottfried Wilhelm Leibniz hatte sich in sehr viele unterschiedliche Kulturkreise inkarniert. In jeder Kultur war es ihr gelungen, die geistigen Strömungen dieser Welt in sich aufzunehmen und diese letztendlich im Leben als Gottfried Wilhelm Leibniz zu vereinen. Leibniz hatte somit Inspirationen und Kenntnisse aus den unterschiedlichsten Kulturen der Erde, die anderen Seelen qua seelischen Wissens nicht verfügbar waren. Deshalb kam Leibniz auch zu der Erkenntnis, dass diese Welt die beste sei. …
Die Inkarnationsreihe von Leibniz’ Seele reichte weit zurück. Sie hatte sich bereits in Regionen und Länder inkarniert, in denen die lateinische, die griechische und die arabische Sprache gesprochen wurde sowie auch die chinesische Sprache, was für einen Seelenweg sehr ungewöhnlich ist. …
Das Wissen der Welt sammeln
Die Aufgabe der Seelenfamilie, aus der Leibniz stammt, lautet: das Wissen der Welt zusammenzutragen. Dies war bis dato und bis etwa in das 19. Jahrhundert hinein nur möglich, indem man sich auf Reisen machte. Musste sich zur Zeit Humboldts noch einer, der in die Geschichte der Entdecker eingehen wollte, in ferne Länder aufmachen, um Neues zu entdecken, so ist dies aus heutiger Sicht nicht mehr unbedingt erforderlich. Das Wissen der Welt zusammenzutragen, leisten bei euch bereits Maschinen. Das sind eure Computer und Server, die überall auf der Welt stehen. Sie haben einen Teil dieser Aufgabe, wofür sich Seelen in vergangenen Zeiten inkarniert haben, übernommen.
Wenn ihr nun eine Parallele zu eurer heutigen Zeit zieht, in der sehr vieles im Umbruch ist, in der die Zusammenführung von Wissen eine ganz neue Dimension erfährt, so könnt ihr vielleicht erahnen, in welcher Inkarnation sich eine Seele aus der Seelenfamilie, zu der Leibniz gehörte, heute wiederfinden könnte. Sie würde vielleicht in einem Beruf arbeiten, in dem es darum geht, das Wissen der Welt auf digitalem Wege zu sammeln oder im weitesten Sinne auch in Berufen, die ihr dem Journalismus zuordnet.«
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