Filmreich: das Leben der Mutter Teresa

Noomi Rapace spielt im Film die streitbare Nonne. Sie hat Außergewöhnliches geleistet und Ihre Seele hat sich gründlich vorbereitet auf dieses Leben.

Im Rahmen des Forschungsprojektes »Essenz des Christentums« hatte ich meine Quellen gebeten, Mutter Teresa aus seelischer Sicht zu beleuchten. Hier auszugsweise einige ihrer Antworten – ergänzend zum aktuellen Film: 

»Beginnen wir einmal mit der Frage, was Ihre Seelenaufgabe war. Gemäss der Reifungsstufe, die vom Medium Varda Hasselmann ermittelt wurde, Alt-3, ging es in ihrem Leben darum, eine Innenschau nach außen zu tragen und das ist eine erste Antwort aus der Matrix heraus für ihren Lebensweg. Wenn es nun darum geht, diese Frau aus verschiedenen seelischen Aspekten zu beleuchten, so möchten wir zunächst auf ihre vergangenen Inkarnationen eingehen. Mehrere Leben haben sich in dem Land, das ihr heute Indien nennt, stattgefunden.
Dort hat sich die Seele in verschiedenen Gesellschaftsschichten inkarniert. Die Seele hatte also die Möglichkeit, die Welt der Menschen von verschiedenen Seiten zu betrachten: von einer höheren Gesellschaftsschicht, aber eben auch aus jener Gesellschaftsschicht, deren “Liebe” ihr Leben als Mutter Teresa galt.

Es ist häufig so, dass außergewöhnliche Menschen, die Außergewöhnliches bewirken, dies langfristig vorbereiten und dass eine so großartige und weitreichende und weit wirkende Existenz wie die der Nonne Mutter Teresa nicht nur aus einem Leben heraus bewältigt werden konnte.
In der Aufgabe ihrer Seelenfamilie geht es tatsächlich auch darum, zusätzlich Außenwirkung zu erzeugen, zu kommunizieren und abzutesten, wie das Wirken, das Sein oder das Gesagte auf die Umwelt wirkt.

Eine alte Seele, die sich der Heilung der Welt widmete
Wer sie in den letzten Lebensjahren kennen gelernt hat, der dürfte unschwer gemerkt haben, dass in dieser Ordensfrau eine alte Seele ruhte, die mit ihrem ganzen inneren Leuchten sich der Heilung der Welt in Gestalt eines Menschen gewidmet hat. Eines Menschen, der innerhalb eines christlichen Ordens das Thema Nächstenliebe in einer Umgebung darstellen wollte, in der dies nicht so gelebt wurde, wie ihr es eben auch aus dem Christentum kennt. Diese Hinwendung zu den Ärmsten der Armen ist etwas fundamental Christliches, was ihr bei allem was im Rahmen dieser Religion euch vermittelt wurde, nicht vergessen sollt und immer wieder könnt ihr auch euren Blick darauf werfen.

Ihre Leben: eine Synthese von Ost und West
Gleichwohl schlug in ihrer Seele auch dieses indische Herz, so möchten wir es einmal formulieren. Und aus diesem Grund hat sie einen neuen Orden gegründet, mit dem sie ganz speziell auf die Bedürfnisse in diesem Land eingehen wollte. Ihr Glaube war tief. Er war tief verwurzelt in ihrer religiösen Sozialisation. Und es ist häufig so, dass Seelen, auch wenn sie alte Seelen sind, noch einmal in einem Glaubensgebäude inkarnieren, in dem sie schon vielfältige Erfahrungen machen konnten. Und dies war auch bei Mutter Theresa der Fall, denn neben ihren indischen Inkarnationen - und wir sehen aktuell drei - gab es auch Inkarnationen, die sie in der westlichen Welt innerhalb oder nahe an einer christlichen Sozialisation, eines christlichen Lebens verbracht hat.
Und so ging es ihr in diesem Leben noch einmal um eine Synthese zwischen den Werten der westlichen Welt und den Werten der östlichen Welt, die wir hier einmal als tiefe Innerlichkeit und als tiefen Glauben bezeichnen möchten.
Auch wenn Mutter Teresa keine große theologische Theoretikerin war und bisweilen im Rahmen ihres Starrsinns zu sehr aus Sicht anderer auf konservativen Positionen beharrte, so hat sie doch durch ihr Lebenswerk etwas geschaffen, was heute noch Verbindung schafft zwischen West und Ost. 

Ich konnte das Sterbehaus in Calcutta während meiner Zeit als Missionsreporterin besuchen und war sehr fasziniert von dieser Atmosphäre dort, empfand sie als friedlich und still.
Diese Erfahrung, liebe Eva Maria, knüpft an, an dem Gesagten und zeigt, welche andere Schwingung in einem Land herrscht, in dem östliche Religionen mit ihrer tiefen Verbundenheit zum inneren Ich, zu dem, was letztendlich auch Gott genannt werden kann, da ist.

Sie war ja nicht unumstritten und sie vertrat die Meinung, dass Leiden gottgefällig ist und für Gläubige einen Wert hat. Und aus diesem Grund hat sie wohl angeblich auch oft Schmerzmittel verweigert oder die Leute nicht in den Krankenhaus gebracht. Sie habe Trost geboten statt eine Schmerzbehandlung, so ein Vorwurf.
Hier begegnen sich zwei Welten und zwar der Blick der westlichen Welt, der westlichen Medizin auf kranke und sterbende Menschen und aber auch der Blick eines tiefreligiösen und von tiefer Innerlichkeit und tiefer innerer Gotteserfahrung geprägten Menschen auf das Leid, auf das angebliche Leid anderer Menschen. Wir würden aus heutiger Sicht nicht so weit gehen und sagen, dass Leiden gottgefällig ist. Wir sind ja vielmehr der Meinung, dass das Leid überwunden werden kann und die Menschheit künftig nicht mehr über Leid ihre Erfahrungen machen muss. Dennoch war und ist die Erfahrung des Leidens etwas, woran die Seelen lernen und worüber die seelischen Welten viel über das gelernt haben, was es heißt als Mensch zu existieren, auf die Welt zu kommen und wieder von ihr zu gehen. Und so werfen wir eher einen milden Blick auf das, was zum Beispiel in diesem Sterbehaus geschah und was für euer westliches Verständnis vielleicht nicht ganz richtig war.

Wie bewertet ihr denn ihren missionarischen Weg, also dass sie als christliche Nonne in ein vom Hinduismus geprägtes Land ging?
Aus der Sicht unserer Theorie vom ansteigenden Bewusstsein ist jegliche Berührung, sofern sie auf eine gute und respektvolle Weise geschieht zwischen den Religionen, sinnvoll dahingehend, dass durch den Austausch zwischen Ost und West, zwischen tätiger Nächstenliebe und Außenwirkung und tiefer Innerlichkeit und Gläubigkeit etwas Neues entstehen kann. So wird ein religiöser Erfahrungsreichtum in die seelischen Welten hinein vermittelt, der zum Anwachsen des Bewusstseins der Menschheit führt. Und hier werden auch Grundlagen geschaffen für eine Zukunft der Menschheit, in der Religiosität noch einmal ganz anders und ganz neu gelebt werden kann.

Nun meldet sich noch eine weitere Quelle, die in den astralen Raum blickt:
Wie möchten diese drei Vorleben im indischen Kulturraum bestätigen und sehen noch ein viertes Leben, das ihre Seele in einem anderen asiatischen Land verbracht hat. Wir können bestätigen, dass alle drei Leben dazu dienten, dass die jetzige Inkarnation, die erst vor Kurzem beendet wurde, zu gestalten und die Seele hat sich zunächst in einem sehr armen Umfeld inkarniert, wo sie selbst von Hunger und Krankheit betroffen war. Im nächsten Leben hat sie einen mittleren gesellschaftlichen Status gehabt oder sich ein mittleres gesellschaftliches Umfeld herausgesucht und im letzten Stadium hat sie sich in der obersten indischen Kaste inkarniert.

Und so ist in diesem Leben nicht nur eine Synthese zwischen West und Ost, sondern auch eine Synthese zwischen Arm und Reich entstanden. Denn Mutter Teresa, hat es gleichwohl auch geschafft, unter westlich reichen Menschen, Gönner und Freunde zu finden und sie hat es durch ihr radikales, der Nächstenliebe gewidmetes Leben auch geschafft, jüngere und reifere Seelen für das, was man Christentum nennt und was ihr als Gebot der Nächstenliebe versucht zu leben, zu interessieren.
 

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