Ordnung und Chaos bestimmen unser Leben

Erstaunlich, wie das Chaosprinzip wirkt - im Alltag, im Kosmos, in Politik und Gesellschaft, durch Erkältungsviren und sogar in der Seelenlehre.

Dies ist ein älteres Channeling von 2017, jedoch so aktuell wie nie zuvor. Denn gerade wird die politische Ordnung sehr in Frage gestellt und durcheinandergewirbelt.

»Wir haben dich gebeten um die Stichworte Ordnung und Chaos, weil sie zwei Urprinzipien des Kosmos und des menschlichen Seins auf dem Planeten Erde sind. Sie sind, wenn du so willst, die Urprinzipien der Schöpfung und sie bestimmen eure Menschheitsgeschichte. 

So ist die Geschichte der Menschheit immer wieder dem unterworfen, was wir Chaos nennen wollen. Dazu gehören Ereignisse, die ihr unter der Maxime der Zerstörung einordnen würdet. Dazu gehören aber auch Ereignisse, die, wenn ihr sie im Nachhinein betrachtet, eine Wende in der Geschichte eines Volkes, dargestellt haben. Dabei tritt das Chaos nie allein auf, sondern wird häufig auch von dem Prinzip der Ordnung begleitet. 

Ihr als Menschen braucht Ordnung. Ihr liebt es, in einer vorgegebenen Struktur zu leben, - der eine mehr, der andere weniger. Ihr liebt es, eure Völker in Nationen zu ordnen, Grenzen zu ziehen um euren Besitz, um euer Land. Ihr seid hineingeboren in die Struktur der Zeit, die wie kein anderes Element, eine gewisse Ordnung in eure Inkarnation bringt und der ihr euch, ob ihr wollt oder nicht, unterworfen müsst. Doch gleichzeitig schlummert in euch der Wunsch, diese Ordnung zu durchbrechen und es gibt Seelen, die es lieben, diese Ordnung in Frage zu stellen oder sie mit Gewalt zu durchbrechen. Das ist das Chaosprinzip auf der anderen Seite, das sein muss, um gewisse Entwicklungen voranzutreiben. 

Ohne Chaos würden wir uns nicht entwickeln

Würde nur das Ordnungsprinzip vorherrschen, wäre die Menschheit nicht fähig, sich weiterzuentwickeln. Sie braucht gewissermaßen immer wieder Schübe an Inspiration, an Chaos, an Ungewohntem, an Außergewöhnlichem, um so angestoßen zu werden, neue und andere Bahnen zu gehen, neue Erfindungen zu machen oder auch neue Gesellschaften zu gründen.

Nehmen wir einmal ein Beispiel aus dem täglichen Leben. Wenn ihr eine Speise kocht und sie immer nach den gleichen alten Prinzipien herstellt, also Salz und Pfeffer zugebt, sie kocht und nicht brät wird sie euch immer gleich schmecken und mit der Zeit etwas fade werden. Ihr dürstet also nach Abwechslung und beginnt vielleicht, neue Gewürze hinzuzugeben, die Zutaten zu ändern und die Speise mit anderen Lebensmitteln zu kombinieren. Beim Ausprobieren folgt ihr nicht unbedingt einer festgefügten Struktur, sondern lasst eurem Erfindungsgeist, eurer Kreativität freien Lauf. Das ist ein kleines Beispiel, wie das Chaosprinzip, in dem nichts vorbestimmt ist und dessen Ergebnisse meist offen sind, wirken kann. Irgendwann integriert ihr dieses chaotische Essen, verfeinert es und nehmt es in euren Speiseplan auf. Vielleicht wird es sogar berühmt, weil es so gut schmeckt und ihr habt so das Chaos in eure geordneten Bahnen gelenkt. 

Chaos, wie wir es verstehen ist ein Wirkprinzip, bei dem der Zufall zugrunde gelegt ist. Chaos schöpft aus der Komplexität der Dinge, verfolgt jedoch dabei nicht einen Plan. Das Chaosprinzip ist offen, das Ordnungsprinzip ist starr. Das Chaosprinzip ist quirlig, neugierig, munter, und bisweilen unberechenbar, das Ordnungsprinzip will beharren, leiten, führen, strukturieren. 

Auch im Kosmos herrscht Chaos – und Ordnung

Diese beiden Grundprinzipien herrschen auch in den kosmischen Welten vor. Nichts verläuft dort nur nach einer vorherbestimmten Matrix und doch ist es so. Es gibt Wirkprinzipien, es gibt Strukturen, die seit Abermilliarden von Jahren vorherrschen. Gleichzeitig ist es jedoch auch das Bestreben des Kosmos, dieses Strukturen zu durchbrechen um so Neues zu kreieren. 

Die Umlaufbahnen euerer Planeten wirken nach dem Ordnungsprinzip. Sie sind da, um eine bestimmte Ordnung zu kreieren. Gleichzeitig ist es jedoch so, dass Meteoriten sie durchkreuzen können und ihren Lauf sogar auch ändern können. Das Werden und Vergehen von Massen im Weltall ist eher dem Chaos- als dem Ordnungsprinzip unterworfen. 

Und so ist es auch in den seelischen Welten. Das, was euch an Struktur der seelischen Welten übermittelt wurde, ist ein grundlegenden Ordnungsprinzip, das aber immer wieder gerne durchbrochen wird. Denn auch die seelischen Welten sind von diesen beiden Prinzipien bestimmt. Ihr könnt jedoch einfacher eine Struktur erkennen, als das Abweichende aus der Struktur. Und so ist es so, dass euch immer erst die Struktur, die Ordnung einer Welt, eines Sachverhaltes oder eines Lebens gegeben wird, damit ihr das Grundprinzip dahinter versteht. Wenn ihr nun die Welt der Seelenfamilien, ihrer Stämme und die Ausschüttung der Seelen kennengelernt habt, so bedeutet dies, dass dies im Wesentlichen so der Fall ist und ihr euch dieser Struktur annähern könnt, um sie zu verstehen. Gleichwohl kann es sein, dass die Struktur durchbrochen wird und das Chaosprinzip zum Wirken kommt. 

Es gibt Seelenfamilien, die sehr strukturbezogen sind. Es gibt aber auch Seelenfamilien, die in ihren Aufgaben, in ihrer Struktur und ihrem Wirken vermehrt das Chaosprinzip heranziehen, um ihre kosmische Energie anzufüllen. 

Denn versteht doch: Nichts auf dieser Welt ist nur das eine oder das andere. Beide Wirkprinzipien sind verflochten und sie kommen einmal mehr und einmal weniger zum Tragen. Denkt einmal darüber nach, wie viel Erfindungen und Entdeckungen auf dem so genannten Zufall beruhen. Oder wie Lebenspläne durchkreuzt werden, weil die Seele auf einen bestimmten Menschen trifft, weil ein Unglück oder sonstiges außergewöhnliches Ereignis eintritt oder weil vielleicht eine Krankheit es in eine andere Richtung lenkt. 

Nehmen wir deine Erkältungsviren. Sie sind ein schönes Beispiel. Sie setzen die Struktur der körperlichen Funktion für eine gewisse Zeit außer Gefecht, das heißt, sie verändern die körperlichen Abläufe so, dass ihr euren gewohnten Strukturen nicht nachgehen könnt. Dabei verändern sich die Viren auch in ihrer Struktur, so dass sie auch im nächsten Jahr neues Chaos produzieren können. Doch ob sich jemand mit dem Virus infiziert oder ob der Körper auf den Virus reagiert, dass entspricht ebenfalls eher mehr dem Chaos - als dem Ordnungsprinzip. Aus diesem Grund ist es auch so, dass Impfungen nur bedingt eine Möglichkeit sind, dieses Chaos zu ordnen. Denn sie können nur reagieren, aber nicht die Tatsache beeinflussen, ob ein Körper sich einen Virus zuzieht oder nicht. 

Die Erkältungskrankheiten sind auch deshalb ein schönes Beispiel, weil ihre Auswirkungen, also die Krankenstände in euren beruflichen Bezügen die herrschende Ordnung ein wenig durcheinanderbringt, also etwas Chaos verursacht. Und das tut euch durchaus gut, denn es fördert die Flexibilität in euren Systemen. Jedes System, dass darauf trainiert wird oder es gewohnt ist, auf Einflüsse von außen zu reagieren, nachzugeben, ohne daran zu zerbrechen, dass sich reduzieren und wieder ausweiten kann, dass seine Energien konzentrieren und wieder ausweiten kann, ein solches System ist fähig, länger und besser zu überleben. «

 

 

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