Immer wieder erreichen mich auch allgemeine Fragen zu den jenseitigen und seelischen Welten. Hier zwei Fragen, die sich auf eine Übermittlung von Varda Hasselmann beziehen:
Frage 1: Im Buch »Welten der Seele « erläutert die Quelle von Varda Hasselmann die Wohnsituation der Seelen in den seelischen Welten mit folgenden Sätzen: … »So gibt es in diesem Territorium Landschaften, Städte und Dörfer große Gebäude und kleine Häuser«. Als ich diese Sätze gelesen habe, konnte ich es kaum glauben. Was sagt Ihr dazu?
»Das ist eine interessante Frage und ein interessanter Aspekt und wir möchten einmal darauf so antworten: Was die Quelle von Varda Hasselmann in den Büchern übermittelt, bedurfte und bedarf, so, wie es auch bei uns ist, immer wieder sprachlicher Bilder, um den Lesern und Menschen begreiflich zu machen, wie in etwa die jenseitigen Welten und in diesem Fall die seelischen Welten aufgebaut und wie sie zu begreifen sind.
Und so finden wir dies ein sehr schönes Bild, dass man aber nicht allzu wörtlich nehmen sollte. Denn natürlich gibt es in den seelischen Welten keine großen Städte, Gebäude und Dörfer, wie ihr sie kennt, aber es gibt eben verschiedene Räume, wobei hier der Begriff Raum ebenfalls nicht in eurer Vorstellung von Raum zu verstehen ist.
Wir können auch sagen: Es gibt verschiedene Aufenthaltsorte der Seelen, der Seelenfamilien, der Seelen, die nicht inkarnieren und der kausalen Quellen. Und aus diesem Grund hat wahrscheinlich die Quelle von Varda Hasselmann dieses, wir finden sehr schönes, Bild gewählt.
Es ist etwas, was natürlich für jeden schwer zu begreifen ist und da können wir dich sehr gut verstehen, lieber Max Mustermann, der du dich nun aufgemacht hast, sowohl dein Leben, deine seelische Welt, die Leben deiner Seele zu erkunden als auch im Allgemeinen etwas mehr über diese jenseitigen Welten zu erfahren.
Nach dem Unfall steht die Seele in der »Wüste«
Wir können dieses Bild auch noch ein bisschen erläutern. Stelle dir vor, eine Seele exkarniert und sie exkarniert aufgrund eines Unfalls oder eines nicht erwarteten Todes des Menschen. Dann findet sich die Seele in der jenseitigen Welt wieder, ist aber sozusagen dort hinein katapultiert worden. Sie fühlt sich dann ein bisschen so wie wenn sie in der Wüste steht und nicht weiß wohin und sie weiß auch nicht so richtig wie ihr geschieht.
Das wäre ein erster Aufenthaltsort, ein Ort in dem die Seele die Möglichkeit bekommt sich zu orientieren sich zurecht zu finden und dies ist auch der Ort – wir bleiben nun einmal bei der Begrifflichkeit – an dem Seelen sind, die mit ihrer Exkarnation nicht zurechtkommen. Und manche versuchen dann auch, Kontakt zu Menschen wieder aufzunehmen.
Wenn nun eine Seele aus dem Körper sich verabschiedet, dem ein wohlüberlegter Sterbensprozess vorausgegangen ist oder wenn sie sich selbst aus dem Körper verabschiedet, so begibt sie sich gleich in einen anderen Ort, denn sie hat sich ja schon auf der Erde vorbereitet auf die seelischen Welten und weiß wo die Reise hingeht.
Die Seele zwischen Haus und Garten
Es ist ein Ort der Selbstreflexion, es ist ein Ort der - und das ist nun auch ein bisschen neu, wenn wir dies hier sagen - gleichzeitig außerhalb, aber auch innerhalb der Seelenfamilie stattfindet. Das heißt, es findet ein Austausch statt mit der Seelenfamilie und danach entscheidet sich die Seele, ob sie ganz zur Seelenfamilie zurückkehrt oder ob sie noch eine Weile an dem Ort verbleibt, um noch einige Dinge zu klären.
Man könnte das vielleicht so verstehen, wie wenn sie in ein Haus zurückkehrt, aber immer wieder hinausläuft in den Garten, um dort noch einmal nachzudenken. Wir hoffen, dass wir dir mit diesen Bildern und Erklärungen ein wenig weiter helfen könnten in deiner Vorstellungswelt.
Frage 2: Varda Hasselmann bezeichnete einmal die seelischen Welten aus der Sicht von uns Menschen als total langweilig. Man habe ja keinen Körper, kein Gehirn, keine Schmerzen, aber auch keine Lust. Keine Gefühle, kein Vernunft, kein Denken. Nicht mal das, was wir als irdische Liebe bezeichnen. Da sei niemand, den du lieben könntest, nicht einmal deine Seelengeschwister, die sind fast identisch mit dir. Was sagt ihr zu diesen Ausführungen?
»Das ist etwas schwierig, darauf zu antworten, denn natürlich hat Varda Hasselmann recht, wenn sie einen Vergleich versucht zwischen den seelischen Welten und den menschlichen Welten, zwischen den astralen Welten und den inkarnierten Seelen.
Dennoch würden wir ihr an einem Punkt widersprechen wollen und zwar, dass die seelischen Welten total langweilig wären. Verglichen mit dem, was ihr als Menschen erleben könnt, dürft, müsst oder sollt, ist unsere Welt wenn du so willst langweilig. Wir würden aber diesen Begriff ungern nutzen. Wir würden einfach sage, unsere Welt ist eine andere. Sie ist frei von den irdischen Bedürfnissen und Notwendigkeiten, zumindest immer dann, wenn die Seele ihr irdisches Leben ausgewertet hat.
Wann immer sie aber noch etwas erdgebunden ist und ihr irdisches Leben noch nicht »verdaut« hat, bleiben Reste, die durchaus an menschliche Notwendigkeiten und Bedürfnisse erinnern. So zum Beispiel, wenn ihr auf Seelen trefft, die noch von Ängsten geprägt sind.
Wir nehmen Kontakt zu euch und anderen Quellen auf
Auf der anderen Seite, und das möchten wir hinzufügen, empfinden wir unsere Welt, unsere seelischen Welten als spannend in dem Sinne, dass wir zum Beispiel als kausale Quelle wieder Kontakt aufnehmen können zu euch, zu euch inkarnierten Menschen und mit euch lernen dürfen und euch begleiten dürfen.
Das ist etwas, was wir überhaupt nicht als langweilig empfinden, sondern es ist eine herausfordernde Aufgabe, die uns vom Allganzen aufgetragen wurde. Natürlich lassen sich die menschlichen und seelischen Welten nicht eins zu eins vergleichen. Aber wir würden sagen, wir sind einfach anders! Und dennoch ist viel Leben, ist viel Veränderung, ist viel Aktivität in den seelischen Welten, denn – und dies hat wiederum auch mit unserer These der Anhebung des Bewusstseins zu tun - denn Seelen formieren sich ja neu in übergeordneten Gruppen.
Je mehr kausale Quellen es gibt, desto höher steigt das Bewusstsein und so bleibt es aus unserer Sicht eben auch in den seelischen Welten spannend auch dahingehend, dass manche von uns Kontakt aufnehmen mit außerselischen Quellen oder wie bei dir, Eva Maria, mit diesen Zusammenarbeiten. Dies wäre unsere Sicht der Dinge auf diese Frage.«